Futterumstellung


Wichtig ist hier: Schritt für Schritt!


In rohem Fleisch sind viele Eiweiße, Mineralstoffe und Enzyme enthalten. Die Darmflora deines Hundes muss sich daran erst gewöhnen. Zu Beginn der Futterumstellung wird sich wahrscheinlich ein leichter Durchfall ergeben, da die enthaltenen Eiweißstrukturen das Verdauungssystem anders beanspruchen als getreidehaltiges Trockenfutter oder gekochtes Dosenfutter. Durch das starke Erhitzen zum Haltbarmachen werden Eiweißstrukturen und Enzyme abgetötet, die eigentlich essentiell für die (Darm)Gesundheit deines Hundes sind. Gib zuerst nur wenig rohes Fleisch zu deinem bisherigen Futter hinzu und steigere über die nächsten 3 bis 4 Tage die Fleischmenge immer weiter, bis das bisherige Futter „ausgeschlichen“ ist.


Wie bereits erwähnt, wirst du die ersten Veränderungen am Absatz deines Vierbeiners feststellen. Zu Beginn kann sich ein leichter Durchfall ergeben und ein stärkerer Körpergeruch, was daran liegt, dass der Körper deines Hundes entgiftet. Die Menge des Kots wird deutlich weniger und die Konsistenz wird nicht mehr so „aufgepufft“ sein. Das liegt daran, dass dein Hund das Futter nun besser verwerten kann. Weitere positive Effekte, die sich nach einer dauerhaften Rohfütterung bemerkbar machen, sind glänzenderes Fell, kein Jucken, Schlecken oder Schubbern mehr, ein gestärktes Immunsystem und mehr Spaß am Hundeleben.


Von einer täglichen Fütterung mit Wechsel zwischen rohem Fleisch und Trockenfutter raten wir generell ab, da der Verdauungszyklus von Trockenfutter weitaus länger ist als der von Nassfutter. Somit muss sich der Magen-Darm-Trakt ständig auf neues Futter einstellen, was für deinen Hund immunologischen Stress bedeutet und zu Durchfall, massiven Magen- & Darmproblemen oder im schlimmsten Fall zu einer Entzündung der Bauchspeicheldrüse führen kann. Für die Versorgung im Urlaub raten wir daher auch immer eher auf Dosenfutter zurückzugreifen.